Sonntag, 28. November 2010

Friendship!

Hier ein paar Bilder aus der Stadt der friedlichen Revolution! Die Stadt nennt sich auch gerne LE, was eine Parodie auf LA sein soll :-) Der Weihnachtsmarkt in LE ist ziemlich groß wie ich finde, und die Käthe Buden dürfen natürlich hier auch nicht fehlen! Und wenn wir schon bei "Ketten" sind, in der Innenstadt dürfen natürlich auch div. Starbucks nicht fehlen, frei nach den Simpsons: "Bitte beeilen Sie sich, in 5 Minuten macht hier ein Starbucks auf!" Wobei ich schon beim nächsten Simpsons Zitat wäre: "Wer will schon überall auf der Welt das gleiche essen?!", den Laden gibts hier natürlich auch. Leipzig hat aber viel mehr zu bieten: das neue Rathaus, Nikolaikirche, Uniriese, Völkerschlachtdenkmal, der Bahnhof, Thomaskirche usw. Heute ist hier anscheinend auch noch ein Derby in der 3. Liga zwischen Red Bull Leipzig und dem Chemnitzer FC, wie wir vorhin in der Fußgängerzone unschwer hören konnten...
Leipzig

Noch eine ganz andere Sache, die wir zufällig mit anderen Nerds hier gerade in Erfahrung bringen konnten: 2012 wird George Lucas noch einmal die Kinos mit Star Wars stürmen :-) Alle 6 Teile werden komplett in 3D überarbeitet, was endlich mal eine sinnvolle Anwendung der Kino 3D-Technik werden könnte ;-) Auf ein Wiedersehen mit Chewie, Han und Luke! Möge die Macht mit Dir sein junger Skywalker!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

wind of change

So, heute ham mer's doch noch geschaft und sind mit dem Taxi zum "Roten Platz" gefahren. Ich persönlich hab mir den Platz etwas größer vorgestellt. Gleich am Roten Platz liegt der Kremel und auch der Lenin, welchen wir uns aber nicht angesehen haben. Das Wetter war heute auserdem regnerisch. Ein Besuch im größten Mc Donalds in Moskau durfte natürlich nicht fehlen. Als der 1990 hier aufgemacht hat standen !30000! Menschen an um in den Genuß von Burger aus dem Kapitalismus zu kommen. Wir mussten Gottseidank nicht so lange warten und kamen gleich dran...
Ein weiteres Hard Rock Cafe auf diesem Planeten kann ich ebenfalls von meiner Liste streichen. Insgesamt aber ein eher unspektakuläres Hard Rock, ein Shirt hat es aber trotzdem gereicht.
Die Taxifahrt zurück war dann eher nervig, zum einen war Megastau, was hier eigentlich immer der Fall ist und zum anderen wusste der Fahrer den Weg net so ganz genau. Und da man hier keine Schilder lesen kann wussten wir den Weg noch weniger... Angekommen sind wird nach über 2 Stunden trotzdem. Hier hat jedenfalls der Kapitalismus schon voll Einzug gehalten, denn die Taxis werden hier nach Stunden bezahlt!

So morgen abend werden wir hier "ausgeflogen" falls uns die netten russischen Beamten mit unseren Visa ausreisen lassen und nicht von ihrer AK gebrauch machen...

до свидания

MoskauII

Montag, 18. Oktober 2010

Москва

So, da ich nicht weiß wann ich wieder dazu komme, hier mal die ersten Eindrücke von Moskau. Der Flug heute war sehr sehr ruhig, das Wetter hier in Moskau ist eindeutig besser als daheim. Haben so um die 0 Grad und die Sonne scheint.

Die Fahrt vom Flughafen Domodedowo in die Innenstadt war heute reinstes "harakiri". Jetzt weiß ich warum man in Moskau selber kein Auto fahren kann. Die Mittelstreifen sind anscheinend nur so eine Art Orientierung und wenn es möglich ist schneller zu fahren als erlaubt, oder eine neue Spur aufzumachen, dann macht man es einfach. Die Taxifahrer nehmens gelassen und haben anscheinend so ihre eigenen Gesetze ;-)

Morgen dann mal was arbeiten hier, wenns klappt dann post ich am Mittwoch noch n paar Bilder, da wollen wir nämlich auf den Roten Platz, Kremel etc.

Moskau

Sonntag, 29. August 2010

Panorama

So, bisschen Zeit is ja schon wieder vergangen. Beim Durchsehen der Bilder kommt auch schon langsam wieder "fernweh" auf. Habe mal 2 Panoramabilder die ich aus verschiedenen Bildern in Photoshop zusammengesetzt habe hochgeladen:








Desweiteren auch wenn der Urlaub vorbei ist, wird dieser Blog auch weiterhin mal mehr, mal weniger aktuell gehalten, ein Besuch lohnt also auch weiterhin. Danke auch an alle, die sich positiv über die ganzen Reiseberichte geäußert haben. Im Winter dürfte dann auch mal ein Bilderabend drin sein...

Cheers,
der Maulwurf

Sonntag, 1. August 2010

Review

So, sitze gerade am San Francisco International Airport am Gate 94 und warte aufs Bording. Die 747-400 von United Airlines steht schon draußen auf dem Rollfeld. Zeit für ein paar Abschließende Zeilen, welche ich später im Flugzeug noch weiterschreiben werde...

Hier ein paar Fakten:

Waren jetzt vom 21. Juni bis zum 21. Juli unterwegs in den USA. Insgesamt sind wir 4245 Meilen gefahren, was 6832 Kilometern entspricht. Das wird den meisten jetzt viel vorkommen, aber in einem Land das so rießig ist, ist diese Entfernung eigentlich klein. Auch kommt einem die lange Distanz nicht so lange vor.

Jetzt kommt die "Ökobilanz". Unser Kia hat 115 Gallonen Sprit verbraucht, was wiederum 437 Litern unleaded entspricht. Rechnet man das ganze um, kommen wir auf 6,4 Liter auf 100 Kilometer, was in diesem Land definitiv ganz vorne liegen dürfte. Einzig hier in Californien sind die Autos kleiner geworden, aber im übrigen Land dominieren die gigantischen SUV's und Geländewagen. Kein Wunder bei Spritpreisen im Schnitt von 2,90$/Gallone.

In Californien war der Sprit am teuersten (daher wohl auch die kleineren Autos - dank dem Gouvernator denk ich mal, is halt doch ein Europäer) mit ca. 3,10$/Gallone, in Michigan mit 2,60$/Gallone am billigsten.

Unser längstes Stück was wir an einem Tag gefahren sind waren 423 Meilen, irgendwo bei Albuquerque glaub ich. Haben in den 31 Tagen an 7 Tagen das Auto überhaupt nicht benutzt, es wären also locker noch ein paar Meilen drin gewesen...

Die Höchste Stelle auf unserem Trip quer durch den Kontinent war auf 9115 feet (2779m) im Bryce Canyon National Park am Rainbow Point, die tiefste Stelle am Pazifik auf 0 feet - wer hätte es gedacht, wobei es hier im Death Valley eine Stelle gibt die 87m unter dem Meeresspiegel liegt --> nächste Mal ;-)

Der Kia lief ohne Probleme, und in den Großstädten wie Chicago, St. Louis, Las Vegas, Los Angeles und San Francisco ist man froh wenn man keinen Heavy Duty fährt, glaubts mir.



Was ist zu den USA im allgemeinen zu sagen? Schreib mal so dahin was mir gerade einfällt:

Amerika ist und bleibt ein Autoland. Die rießigen Distanzen sind auch gar nicht anders zu bewältigen. Wer sieht wie sich auf den Intersates die Trucks mit ihren Ladungen gen Westen bewegen, der begreift das diese Nation wie keine andere am Öl hängt. Nahverkehrssysteme gibt es zwar in den großen Städten, diese sind aber mehr oder weniger gut ausgebaut. Nur Chicago hatte unserer Meinung nach ein perfektes System aus U-Bahn, Bussen und Metro. Las Vegas hat immerhin eine Monorail ;-) und ein Bussystem was die Menschenmassen den Strip entlang zu den Casinos bringt. Los Angeles ist nur fürs Auto gemacht, obwohl es eine Metro und Busse gibt die aber niemand benutzt. san Francisco bietet Metro, Busse, Cabel Car und F-Streetcar. Funktioniert ganz gut, aber die Cabel Car's und Busse sind restlos überfüllt gewesen, hier hätten einfach mehr eingesetzt werden müssen.

Wir haben in ganz Amerika kein Gebäude gefunden, das nicht klimatisiert war. Ok, wer will schon in der Wüste bei über 40 Grad Außentemperatur kein klimatisiertes Gebäude haben. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran bei 40 Grad immer eine Jacke dabeizuhaben um im Gebäude nicht zu frieren. In vielen kleineren Gebäuden fällt auf, dass man die Energieefizienz eines Hauses bestimmt drastisch erhöhen könnte wenn die Gebäude auch dementsprechend isoliert wären und nicht nur in irgendein Fenster eine Klimaanlage mit Panzertape gehängt worden wäre.
Auch die Getränke bekommt man immer mit Eis, eiskalt serviert. Und wenn nicht dann kann man sich immer noch Eis aus den vielen Eismaschinen rauslassen, soviel man will.

Die Besten Burger gibt es in Amerika, ich habe noch keine besseren gegessen. Hier gibt es alle möglichen Ketten. Am besten hat uns Dennys gefallen, wo wir auch öfter Frühstücken waren. Aber auch die kleinen Dinner haben ihren Reiz. Zu nennen wäre da das Midpoint Cafe in Adrian, Texas ,Lilo's Cafe in Williams, Arizona oder Mr. Dz in Kingman, Arizona. Das Bestellen bei Subway ist nochmal schwieriger als in Deutschland und bei Mc Donnalds waren wir nur 2mal, das kann man daheim auch haben und schmecken tut das hier wie daheim gleich...
Das Big Texan Steak House in Amarillo, Texas hatte das beste Steak, was kein Wunder ist, da über dem Eingang steht: "feeding folks since 1963". Das die refills bei den Getränken immer frei sind, könnte man in Deutschland auch einführen...

Immer freundlich und hilfsbereit sind die Amerikaner. In Deutschland kaum vorstellbar das man mit fast jedem den man nicht kennt ein bisschen smalltalk führt. Auch das Anstehen zum Beispiel beim Warten auf einen Tisch, beim Ticketschalter oder an der Bushaltestelle haben die Amerikaner perfektioniert und alle halten sich dran. Niemand schiebt hier oder versucht sich vorzudrängen. Das die meisten meinen wir fahren auf der falschen Seite und nicht verstehen können woher und warum wir Englisch sprechen sei da locker verziehen.

Die Straßen sind zum Teil in sehr schlechtem Zustand. Sicher ist es nicht einfach in diesem rießigen Land alle Straßen in gutem Zustand zu halten, aber im Vergleich haben wir in Deutschland sehr gute Straßen und Autobahnen. Wenn eine Straße schlecht ist, steht schon mal ein Schild am Straßenrand "Rough Road next 50 Miles", was zwar das Problem nicht behebt, aber man ist besser darauf vorbereitet wenn die vielen Schlaglöcher kommen. In Chicago ist mir besonders das Stromverteilungssystem aufgefallen. Kam mir manchmal vor wie in den 60er Jahren. Alles offen, die Transformatoren hängen offen rum, wo man sie gerade brauch etc. Kein Wunder das man öfter in den Nachrichten hört das mal wieder irgendwo ein Blackout war, schließlich Hängen ja auch die ganzen Klimaanlagen und Eismaschinen am Netz, der Strom kommt ja aus der Steckdose.

Edit: Mittlerweile fliegen wir schon ca. 3 Stunden und sind gerade über Nordkanada, heute wurde wieder die Frage aller Fragen im Flugzeug gestellt: Chicken or Pasta? glaube das erste was eine Flugbegleiterin lernen muss sind diese 3 Worte...

Das Autofahren in Amerika funktioniert eigentlich sehr gut wenn man einige Besonderheiten beachtet. Der wichtigste Unterschied zu Deutschland sind die 4-Way-stops. Es gibt hier kein rechts vor links, der wo zuerst kommt fährt auch wieder zuerst. Ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, nach einer Weile aber durchaus logisch. Auch dass man an einer roten Ampel wenn nichts anderes angegeben wird trotzdem rechts abbiegen darf ist logisch.
In den Großstädten muss man bei 6 und mehr Spuren schon sehr aufpassen das man den Überblick nicht verliert, was besonders morgens und abends schwer ist wenn Rushhour ist. Die Autobahnkreuze in Los Angeles sind manchmal 3 Stockwerke hoch und so verwirrend wie ein Labyrinth...

Hier gibt es für alles einen Drive through, anbei ein paar Beispiele: drive through bank, drive through pharmacie, drive through restaurants, drive through ammonition, drive through drugstore... kein Wunder das die Amerikaner ihr Auto als so eine Art 2. Wohnzimmer sehen, Sie essen ja auch meistens im Auto was man morgens auf den Freeways immer beobachten kann, deshalb gibts bei Dennys den letzten refill auch immer to go :-)

Edit: So nach fast 2 Wochen wieder in Deutschland, gibt es nur noch eines zu sagen: Wer einmal drüben war in den Staaten den zieht es denk ich immer wieder hin. Ich will auf jeden Fall wieder rüber...

Es wird noch ne ganze Zeit dauern bis die ganzen Bilder und Videos sortiert sind. Da aber schon mehrere Leute gefragt haben, denk ich dass irgendwann im Herbst, Winter im Nep mal ein Bilderabend stattfinden wird!

Stay tuned!

Dienstag, 20. Juli 2010

San Francisco

So, der letzte Bericht aus den Staaten, den morgen am 20. Juli um 13:44 Orstzeit startet der Flieger richtung Frankfurt. Den allerletzten Bericht schreib ich denk ich im Flieger, den da hab ich ca. 11 Stunden Zeit mir noch was einfallen zu lassen.

Bevor wir nach San Francisco Downtown gegangen sind, sind wir als erstes über die Golden Gate Bridge gefahren. Leider lag die Brücke die ganzen 3 Tage im Nebel, was um diese Jahreszeit nichts ungewöhnliches ist. Das kalte Pazifikwasser und die warme Luft in der Bay erzeugen dieses feuchte Klima. Innerhalb von Minuten kann sich hier das Wetter so dermaßen von warm nach eiskalt ändern... Sind von der Nordseite aus auf dem Fußweg bis zur Mitte der Brücke gelaufen. Es war eiskalt kann ich euch sagen, der Wind der vom Pazifik in die Bucht reindrückt ist der wahnsinn. Kaum zu glauben wie in den 30er Jahren diese Brücke hier gebaut wurde mit den damaligen Mitteln, noch dazu in einem Erdbebengebiet in dem San Francisco nunmal liegt.
Golden Gate
Sind ca. 15 Meilen weiter gefahren in die Muir Woods. Dort war das Wetter ohne Nebel und Wind gleich mal um 10 Grad wärmer. Es führen schöne Wanderwege durch die Redwoodwälder, und wenn man weiter als 400m reingeht ist man relativ allein da die Amerikaner das Laufen ja nicht erfunden haben. Die Bäume sind rießig und mit der Kamera kaum einzufangen. Ein Königreich für Stihl würd ich mal sagen...
Muir Woods
Nächsten Tag ging's dann durch San Francisco mit den cabel Cars. Da San Francisco auf zich Hügeln erbaut wurde, ist es fast so wie in der Achterbahn wenn das Cabel Car runter oder rauf fährt. Am Pier 39, dem Zentrum an den Docks gibt's alle möglichen Läden, inkl. wieder einem Bubba Gump und einem Lefthand Store ala Ned Flanders. Auch das Hard Rock San Francisco ist gleich am Eingang zum Pier 39.
San Francisco
Heute am letzten Tag (Montag) fuhren wir mit der Fähre rüber nach Alcatraz - The Rock. Zuerst aber gab's Mittagessen im Hard Rock Cafe. Waren jetzt in 5 Cafes in Amerika, und heute gab's auf Mastercardkosten mal ein Essen im Cafe. Die Burger waren erste klasse :-)
Gut dass wir die Tickets für die Fahrt auf Alcatraz schon vor 3 Tagen online reserviert haben, denn auf den Schildern vor dem Dock stand das die nächsten möglichen Touren nächsten Montag gehen. Die Fahrt mit der Fähre dauert ca. 15 Minuten, also nicht lange. Die Entfernung war sicherlich nicht das Problem für die Häftlinge, aber der nur ca. 12 Grad kalte Pazifik und die sehr starke Strömung machen es unmöglich rüberzuschwimmen. Auf Alcatraz kann man sich frei bewegen. In den Zellenblocks bekommt man einen Audioguide wo ehemalige Häftlinge und Wärter berichten vom Gefängnisalltag. Natürlich gab es am Ende wieder einen Giftshop (every ride has to end in a gift shop - Simpsons The Ride). Der Wind auf dem Felsen in der Bucht war noch stärker als auf der Golden Gate Bridge. Die Stelle an der Nicolas Cage in The Rock die Pyrofackeln entzündet, nachdem er das VX entschärft hat haben wir leider nicht gefunden, da sie wie wir denken gesperrt war (do not enter). Nachweislich ist nie eine Flucht vom Felsen gelungen, lediglich 3 Gefangene sind nie mehr aufgetaucht, man glaubt dass sie in der Bucht ertrunken sind. Die Geschichte wurde auch schon mit Clint Eastwood verfilmt, was ein sehr guter Film ist.
Alcatraz

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alright folks, enough of that god forsaken rock, see you in Germany...

Sonntag, 18. Juli 2010

Military Vehicle Technology Foundation

So der folgende Bericht dürfte eher wenige interessieren, aber schreiben tu ich ihn trotzdem, da die heutige Besichtigung so gut war. Außerdem gibt es Leute, die dieser Bericht interessiert ;-)

Sind heute morgen ins Portola Valley gefahren. Liegt ca. 20 Meilen auserhalb von San Francisco in den Bergen. Der Grund: Hier steht die: "biggest private Collection of Tanks in the World". Habe in den letzten Wochen per Email eine Tour ausmachen können, wofür ich mich bei Phil dem Tourmanager bedanken möchte, der trotz ausgebuchter Touren im Juli und August ein Auge zugedrückt hat und uns für den heutigen Samstag noch mit reingenommen hat. Es handelt sich bei der MVTF nämlich nicht um ein immer offenes Museum, sondern es gibt nur geführte vorher angemeldete Touren.


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Per Email bekam ich die genauen Daten, denn sonst hätte man das Gelände glaub ich kaum gefunden. Es ging nämlich über immer kleiner werdende Staßen auf "unpaved" Roads auf eine Ranch. Bereits auf dem Weg dorthin standen neben der Straße mehrere Tanks. Der Parkplatz wo auch die Autos der anderen Tourteilnehmer standen war ebenfalls mit Panzern vollgestellt.

Die Besucher wurden in 2 Gruppen aufgeteilt; wir sind mit Phil gleich in die "Pantherhalle" gegangen. Das Tor stand schon auf und man konnte schon von weitem den komplett restaurierten, fahrbereiten Panther sehen. Der Panther wurde absolut ohne Abstriche in seinen Orginalzustand zurückversetzt, was wenn man bedenkt dass er 50 Jahre lang in Polen in einem Fluß lag einem Wunder gleicht. Das ganze hat übrigens 4 Millionen Dollar gekostet. Phil nahm sich sehr viel Zeit für die ganze Führung (3 Stunden). Zu jedem Panzer erzählte er seine Geschichte und was die Vor- und was die Nachteile des jeweiligen Tanks sind. Die Sammlung umfasst über 260 gepanzerte Fahrzeuge, wovon 70 aus Platzgründen nicht ausgestellt werden können. An der Tour nahm auch noch ein Amerikaner Teil der 4 Jahre lang in Deutschland stationiert war, der sein Wissen auch sehr gut mit einbrachte. Er erzählte Auserdem wie er in Berlin als Soldat dabei war als die Berliner Mauer fiel: "give the germans a real reason to party, then they're out of control". Insgesamt muss man sagen, dass alle sehr net waren, und man kann nur hoffen das es die Sammlung noch lange gibt, und diese weiterhin so gut betreut wird. Volunteers sind jederzeit gern gesehen wie Phil berichtet, nur leider ist halt die ganze Foundation in den USA, also ein bisschen weit weg ;-)

Wer sich für die MVTF interessiert, hier ist die Webadresse: http://www.mvtf.org/

Die Insider Storys zur Tour gibts dann persönlich, bis dahin ein paar Bilder hier:
Portola Valley - MVTF

Morgen gibts dann den San Francisco Bericht und Bilder...